Energie sparen!

Das Winterhalbjahr ist in vollem Gange und in dieser Zeit häufen sich erfahrungsgemäß die Klagen der Mieter über Stockflecken und Schimmelbildung – insbesondere an der Innenseite von Außenwänden und hinter größeren Möbelstücken. Werden die Ursachen nicht beseitigt, bildet sich an diesen Stellen schnell Schimmelpilz, der das Wohlbefinden der Bewohner beeinträchtigt, die Bausubstanz schädigt und aufgrund der Durchfeuchtung der Wände von innen zudem hohe Heizkosten mit sich bringt. Die Ursache liegt in den seltensten Fällen in einer mangelhaften Bausubstanz! Die Feuchtigkeit entsteht fast immer aus der Raumluft des Innenraumes. Damit Sie sich auch im Winter wohl fühlen, haben wir Ihnen zehn wichtige Tipps zum richtigen Heizen und Lüften zusammengestellt, die nicht nur die gesundheitsschädliche Schimmelpilzbildung verhindern, sondern auch dazu beitragen, dass Sie möglichst energiesparend und kostengünstig heizen.

TIPPS FÜR GESUNDES HEIZEN UND LÜFTEN IM WINTER
  • Zum richtigen Lüften die Fenster kurzzeitig (je nach Witterung reichen 5 bis 15 Minuten) ganz öffnen und einen kompletten Luftwechsel in der Wohnung durchführen. Eine Kippstellung ist nicht sehr wirksam und verschwendet Heizenergie.
  • Während des Lüftens die Heizkörperventile schließen und nach dem Lüften wieder öffnen.
  • Einmal täglich lüften reicht nicht. Sie sollten nach Möglichkeit drei Mal täglich auf diese Weise lüften.
  • Lüften Sie auch bei Regenwetter! Die kalte Außenluft ist trockener als die warme Zimmerluft.
  • Heizen Sie alle Räume ausreichend und vor allem möglichst gleichmäßig. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen verursacht höhere Heizkosten. Lange Vorhänge, Möbel oder Verkleidungen vor den Heizkörpern behindern die Wärmeabgabe.

 

  • Vermeiden Sie das Mitheizen kühler Räume, wie z. B. Schlafzimmer, durch die Raumluft anderer Räume. Türen zu kühleren Räumen sollten immer geschlossen bleiben. An den kälteren Raumwänden schlägt sich sonst die gesamte Feuchte nieder.
  • Nach dem Duschen, Kochen, Waschen, Bügeln und Geschirrspülen sollte die feuchte Luft umgehend weggelüftet werden.
  • Wäsche trocknen Sie am besten im Freien oder in den dafür vorgesehenen Trockenräumen. Sollte dies nicht möglich sein, muss der Raum, in dem die Wäsche getrocknet wird, besonders intensiv gelüftet werden.
  • Große Möbelstücke sollten an Außenwänden nur mit einem Abstand von ca. 5 bis 10 cm aufgestellt werden.
  • Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt bei 30 bis 60 Prozent und kann durch Aufstellung eines Hygrometers problemlos gemessen und beobachtet werden.