TIERHALTUNG

Wer sich gerade mit spannender Lektüre auf der Couch niedergelassen hat, dem kann der kläffende Hund des Nachbarn gehörig auf die Nerven gehen. Gelegentliches Hundegebell gehört nach Meinung verschiedener Gerichte zur üblichen Geräuschkulisse von  Mehrfamilienhäusern und ist somit hinzunehmen. Anders sieht es bei langanhaltenden „Bellattacken“ aus. Hier ist der Hundehalter gefordert, die Störung der Nachbarschaft zu unterbinden. Dies gilt im Besonderen für die Nacht- und Mittagsruhezeiten. Ständige Verstöße können zu Abmahnungen bis hin zur Forderung nach Abschaffung des Tieres führen. Potenzial für Ärger bietet die Tierhaltung auch im Freien. Nicht angeleinte Hunde, die Kinder – aber auch viele Erwachsene – in Angst versetzen. „Der will nur spielen“ ist hier nicht die richtige Beruhigungsform! Im Bereich unserer Außenanlagen sind Hunde an der Leine zu führen. So ist auch sichergestellt, dass ein „Häufchen“ nicht übersehen werden kann. Auf Kinderspielplätzen haben Hunde aus Hygienegründen gar nichts zu suchen. Auch die Halter von „Freigänger“- Katzen haben dafür Sorge zu tragen, dass die „Geschäfte“ ihrer Lieblinge nicht Rasen, Blumenbeet oder Sandkasten verschmutzen. Für die Kosten der Beseitigung dieser Hinterlassenschaften sind diese ersatzpflichtig – und ein Spielsandaustausch kann schon mit einigen hundert Euro zu Buche schlagen.