Wohngeld im Zeitraum der Corona Pandemie (Stand 24.03.2020)

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 kommt es landesweit zu Einschränkungen des
Publikumsverkehrs und von Erreichbarkeiten der Stadt- und Kreisverwaltungen sowie von
städtischen Einrichtungen. Es wurden daher vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau
und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen folgende Änderungen mitgeteilt:

1. Bürgerinnen und Bürger können einen Wohngeldantrag online stellen
Über den Wohngeldrechner NRW („Wohngeldproberechner“) können Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert herausfinden, ob sie einen Anspruch auf Wohngeld haben und
wie hoch dieser ist. Nach der Berechnung kann direkt über das Tool ein Online-Antrag gestellt werden.
Link zur Online-Antragstellung:

https://www.wohngeldrechner.nrw.de/wg/wgrbhtml/WGRBWLKM?BULA=NW

2. Wohngeld befristet auf drei Monate ohne Plausibiltätsprüfung
Werden Wohngeld(erhöhungs)anträge von Personen gestellt, die infolge der wirtschaftlichen
Auswirkungen durch COVID-19 beispielsweise
•Kurzarbeitergeld bekommen
•oder als geringfügig Beschäftigte ihre Minijobs, insbesondere in der Gastronomie
(zumindest einstweilig), verloren haben,
wird empfohlen, diese Fälle ohne damit verbundene Plausibilitätsprüfung mit einem verkürzten Bewilligungszeitraum von drei Monaten zu bescheiden. Danach wäre ggf. ein neuer
Wohngeldantrag zu stellen. Wenn sich im laufenden Bewilligungszeitraum nicht nur vorübergehend Veränderungen ergeben, ist über die Leistung des Wohngeldes von Amts wegen
neu zu entscheiden.